Die Carl Zeiss Meditec AG ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen. Das Unternehmen bietet Komplettlösungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten sowie innovative Visualisierungslösungen für die Mikrochirurgie. Das Produktangebot des Unternehmens in der Medizintechnik wird durch Zukunftstechnologien wie der intraoperativen Strahlentherapie ergänzt. Mit zehn Standorten ist das Unternehmen weltweit vertreten, mehr als die Hälfte der rund 2.400 Mitarbeiter arbeitet im Ausland. Die folgende Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung des Unternehmens. 


Meilensteine in der Unternehmensgeschichte

 

 

Jahr

Ereignis

1846

Carl Zeiss gründet eine Werkstatt für Feinmechanik und Optik.

1866

Beginn der Zusammenarbeit mit Ernst Abbe zur Fertigung von Linsen auf der Basis präziser Berechnungen. Beginn der Mikrochirurgie an feinsten Geweben mit Operationsmikroskopen von Carl Zeiss.

1911

Entwicklung der Spaltlampe mit Allvar Gullstrand.

1912

Gründung der Abteilung für medizinische Optik und Augenoptik.

1953

Das Operationsmikroskop OPMI® 1 wurde von Prof. Horst Wullstein auf dem Weltkongress in Amsterdam zum ersten Mal vorgestellt.

1957

Xenon-Lichtkoagulator – Vorgänger der Laser für Augenoperationen.

1984

HFA-Perimeter, ein Gerät zur Bestimmung des Gesichtfeldumfangs, wird eingeführt. Er kommt vorwiegend bei der Diagnose und Behandlung des Glaukoms (Grüner Star) vor.

 

 

 

Jahr

Ereignis

1991

Wiedervereinigung der west- und ostdeutschen Unternehmensteile. Carl Zeiss erwirbt Humphrey Instruments (heute Carl Zeiss Meditec Inc.), einen bedeutenden Hersteller von Diagnosegeräten für die Augenheilkunde.

1997

1997 erstmalig eingeführt dient der Optische Kohärenztomograph (OCT) von Carl Zeiss der Unterstützung der Ärzte bei der Untersuchung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen der Netzhaut des Auges.

1999

Berührungsfreie optische Biometrie mit dem IOLMaster eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung des Grauen Stars.

2002

Aus der Übernahme der Asclepion Meditec AG (Hersteller innovativer Refraktionslaser) durch den Geschäftsbereich Ophthalmologie der Carl Zeiss AG entsteht die Carl Zeiss Meditec AG.

2002

Mit dem Eintrag ins Handelsregister ging im Juli 2002 die Carl Zeiss Meditec AG an die Börse.

2004

Das Operationsmikroskop Pentero® für die Neurochirurgie bietet umfassende digitale Visualisierungsmöglichkeiten.

2005

Durch den Erwerb von IOLTECH S.A., einem Spezialisten für Intraokularlinsen, betritt Carl Zeiss Meditec das Marktsegment Chirurgische Ophthalmologie.

2006

Carl Zeiss Surgical und Carl Zeiss Meditec werden zusammengeschlossen. Dadurch wird Carl Zeiss Meditec zum Marktführer für Visualisierungslösungen in chirurgischen Anwendungen.

 

 

 

Jahr

Ereignis

2006

Chirurgen beginnen den Femtosekundenlaser VisuMax® erfolgreich zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten zu nutzen.

2007

Die Carl Zeiss Meditec-Aktie ist im TecDax gelistet. Carl Zeiss Meditec verstärkt seine Position im Bereich Intraokularlinsen durch den Erwerb der Acri.Tec AG.

2008

Carl Zeiss Meditec führt maßgebliche Innovationen erfolgreich am Markt ein: AT LISA® und AT LISA® toric sind die weltweit ersten echten Mikroinzisionslinsen für die refraktive Mikroinzisions-Kataraktchirurgie (MICS), das Operationsmikroskop OPMI LUMERA® revolutioniert den Red Reflex, der Optische Kohärenztomograph Cirrus™ HD-OCT liefert bisher nie gesehene Details vom menschlichen Auge.

2009

Carl Zeiss Meditec wandelt sich zum Lösungsanbieter mit ZEISS Toric Solution, ZEISS Refractive Laser Solution, ZEISS Ophthalmic Data Management Solution.

2010

INTRABEAM®, ein innovatives Gerät für die Brustkrebstherapie ist bis zur Marktreife entwickelt und in Studien klinisch erprobt.

2011

Einweihung des Center of Application and Research, CARIn in Bangalore, Indien und Stärkung der Präsenz in diesem für die Carl Zeiss Meditec so wichtigen Markt.

2011

Kauf des Ophthalmologie-Geschäfts des spanischen Händlers IMEX und Stärkung der Vertriebsaktivitäten auf der Iberischen Halbinsel.

2012

Einweihung des „Innovation Center for Research and Development“ in Shanghai, China zur Stärkung der Präsenz im „Reich der Mitte“.

  

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Das A und O der zahnmedizinischen Ausbildung ()
Frankenberger, Roland Seite 1241 - 1241
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Glasionomerzemente und ihre Modifikationen als Restaurationsmaterialien im Seitenzahnbereich ()
Ilie, Nicoleta Seite 1248 - 1257 Der Beitrag gibt einen Überblick über Glasionomerzemente (GIZ) und ihre Modifikationen - die kunststoffmodifizierten GIZ (KM-GIZ) und die Glascarbomeren (GC) -, beschreibt deren klinische Leistung als Restaurationsmaterialien für den Seitenzahnbereich sowie die chemische Zusammensetzung und die Eigenschaften. GIZ werden durch eine Säure- Base-Reaktion abgebunden und bilden somit harte, relativ feste Materialien mit akzeptabler Ästhetik. Sie setzen Fluoride frei und sind bioaktiv. Die Fluoridfreisetzung ist im sauren Milieu höher als im pH-neutralen Milieu. Es muss zwischen hoch- und niedrigviskosen GIZ differenziert werden, da sich diese hinsichtlich ihrer klinischen Leistung deutlich unterscheiden. GIZ sind gegenwärtig für Klasse-I-Restaurationen im Seitenzahngebiet zweifelsfrei zu empfehlen. Für Klasse-II-Kavitäten ist die Datenlage heterogen. KM-GIZ enthalten zusätzlich zu den Bestandteilen der GIZ noch hydrophile Methacrylatmonomere. Die physikalischen Eigenschaften der KM-GIZ sind als gut einzustufen und mit denen herkömmlicher GIZ vergleichbar, allerdings wird die Biokompatibilität durch die Zugabe von Methacrylatmonomeren beeinträchtigt. Sie binden durch einen dualen Mechanismus ab (radikalische Polymerisation und Säure-Base-Reaktion) und müssen belichtet werden. Somit sind sie für Anwendungen wie die atraumatische restaurative Behandlung ungeeignet. Der Einsatz dieser Materialien muss auch bei Patienten mit einer bekannten Methacrylatallergie unterbleiben. Die Eigenschaften der GC scheinen denen moderner konventioneller GIZ unterlegen zu sein. Hier wurde der Fokus auf die Bioaktivität gelegt, die vorwiegend durch Zusätze von Hydroxyl- und Fluorapatit unterstützt wird. Zusätze von Silikonöl (Polydimethylsiloxan) verbessern die Verarbeitung. Die restlichen Bestandteile der GC sind mit denen der GIZ identisch. Langzeitstudien zu ihrem klinischen Verhalten fehlen bislang.
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Behandlung singulärer und multipler Gingivarezessionen der Miller-Klassen I und III an überkronten Oberkieferzähnen im ästhetischen Bereich ()
Sculean, Anton / Cosgarea, Raluca / Katsaros, Christos / Arweiler, Nicole Birgit / Miron, Richard John / Deppe, Herbert Seite 1260 - 1267 Die Ergebnisse der Behandlung singulärer und multipler Gingivarezessionen der Miller-Klassen I und III an überkronten Oberkieferzähnen im ästhetischen Bereich mit der modifizierten Tunneltechnik wurden klinisch untersucht. Acht allgemeinmedizinisch gesunde Patienten (davon fünf Frauen) mit insgesamt 23 singulären oder multiplen Gingivarezessionen der Miller-Klassen I und III wurden konsekutiv mit der modifizierten Tunneltechnik in Kombination mit einem subepithelialen Bindegewebstransplantat behandelt. Von den 23 Rezessionen entfielen 16 auf die Miller-Klasse I und sieben auf die Miller-Klasse III. Jeder Patient wies mindestens eine faziale Rezession an einem überkronten Zahn im ästhetischen Bereich des Oberkiefers auf. Die faziale Rezession war in allen Fällen mit einer ästhetischen Beeinträchtigung assoziiert. Klinische Parameter wurden zu Behandlungsbeginn (vor der chirurgischen Therapie) und 12 Monate post operationem erhoben. Hauptzielvariable war eine komplette, d. h. 100%ige Wurzeldeckung. Die Wundheilung verlief in allen Fällen komplikationslos. Sämtliche Patienten und Defekte zeigten 12 Monate post operationem eine statistisch hochsignifikante (p < 0,0001) Wurzeldeckung. Eine komplette Wurzeldeckung wurde bei 22 der 23 Rezessionen erreicht (bei 16 Miller-Klasse-I- und bei sechs der sieben Miller-Klasse-III-Rezessionen). Eine einzige Miller-Klasse-III-Rezession wies eine Wurzeldeckung von 89,1 % auf. Durch die Behandlung konnten eine mittlere Wurzeldeckung von 92,62 % bzw. 3,75 mm und ein mittlerer Gewinn an keratinisiertem Gewebe von 0,62 ± 1,15 mm (p < 0,05) erzielt werden. Die Ergebnisse dieser Fallserie zeigen, dass die modifizierte Tunneltechnik in Kombination mit einem subepithelialen Bindegewebstransplantat eine gute Option für die Behandlung singulärer und multipler Gingivarezessionen an überkronten Oberkieferzähnen im ästhetischen Bereich darstellt.
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